Funktionen

Sammeln von Produktinformationen über den Produktlebenszyklus hinweg

Ein Produkt besteht meist aus mehreren Materialien oder auch Komponenten verschiedener Produktsektoren und entsteht häufig über eine längere Wertschöpfungskette mit mehreren Beteiligten.

Die Inhalte des Digitalen Produktpasses werden in delegierten Rechtsakten produktgruppenspezifisch definiert, wobei die Informationen von Bestandteilen und Vorprodukten ebenfalls auf Basis der jeweiligen produktspezifischen delegierten Rechtsakte vorliegen müssen.

Die Produktpässe der Komponenten können so über Referenzierungen in den Produktpass des gegenständlichen Produktes integriert werden. Dadurch entsteht eine vollständige Datensammlung, ohne dass der jeweilige Hersteller gezwungen wäre alle Informationen der Vorprodukte selbst zusammen zu tragen und zu erfassen.

Diese können einfach per Link auf den DPP des Vorproduktes integriert werden.

Diese hocheffiziente Vorgangsweise erfordert jedoch eine besondere Herangehensweise für Softwaresysteme welche auf Digitale Produktpässe als Datenkonsumenten zugreifen. Daten werden grundsätzlich referenziert und nicht repliziert.

Die jeweilige Software folgt also dem Pfad der verlinkten Produktpässe um die gesamten Informationen "einzusammeln". Dadurch ist auch sicher gestellt, dass immer die aktuellsten vollständigen und korrekten Informationen genutzt werden.

Da nicht alle Produktgruppen zeitgleich über einen DPP verfügen werden, gibt es eine mehrjährige Übergangsphase in der für manche Komponenten noch ein händisches Einsammeln der Informationen nötig sein wird. Der volle Wert des DPP Systemes entfaltet sich, sobald die wesentlichen Produktgruppen ihre delegierten Rechtsakte erhalten haben.

Sammeln von Produktinformationen über den Produktlebenszyklus hinweg
Der Digitale Produktpass

Funktionen

Der digitale Produktpass ist also ein strukturierter Datensatz produkt- bzw. materialbezogener Daten und stellt unter anderem folgende Funktionen zur Verfügung: